Unsere FAQ zu Heizung

Oft gestellte Fragen rund um die Heizung

Die Wartung sollte die Überprüfung der Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen, die Reinigung von Kessel und Brenner, den Austausch von Verschleißteilen wie Brennerdüse und Filter sowie eine abschließende Messung der Abgaswerte umfassen. Der Servicemonteur kann dann den Brenner bei Bedarf nachjustieren, die Entlüftung des Heizsystems wird erledigt und die Anlage wird mit Wasser aufgefüllt.

Sollte ein Heizkörper nicht warm werden liegt das ganz häufig an folgenden Ursachen:

  • es befindet sich Luft im Heizkörper
  • es ist ein zu geringer Wasserdruck vorhanden
  • das Thermostat-Ventil ist defekt

Möchten Sie das Problem selber lösen anbei nachfolgend eine Kurzanleitung:

  • zunächst die Umwälzpumpe abschalten und ca. eine Stunde warten damit sich die Luft im Heizkörper sammeln kann
  • Anschließend den Heizkörper maximal aufdrehen und mithilfe eines Entlüftungsschlüssels das Entlüftungsventil maximal eine halbe Drehung gegen den Uhrzeigersinn drehen. Dabei halten Sie ein Gefäß direkt unter das Venti
  • Die Luft sollte nun mit einem leichten Zischen aus dem Heizkörper entweichen, sobald ein konstanter Wasserstrahl aus der Öffnung fließt ist die Heizung entlüftet
  • Dann das Entlüftungsventil wieder schließen (Achtung - nicht überdrehen) und am Schluss die Umwälzpumpe wieder einschalten

Hier einige einfache aber durchaus effiziente Tips:

  • Sie sollten Ihren Heizkörper regelmäßig überprüfen lassen
  • Sie sollten Ihren Heizkörper regelmäßig entlüften, da durch “Nicht-Entlüften” die Wärmeleistung eingeschränkt ist
  • Wir empfehlen Ihnen auf Stufe 1 durchzuheizen, denn damit verringern Sie den Verbrauch
  • Ganz profan - richtiges Lüften: bei niedrigen Temperaturen nicht stundenlang das Fenster in Kippstellung lassen sondern für ca. 5 Minuten kurz stoßlüften und das mindestens drei- bis viermal am Tag. Bei langer Dauer der Kipplüftung kühlt die kalte Luft die Wände aus, Luftfeuchtigkeit kann sich niederschlagen und damit steigt die Schimmelgefahr

Unter alternativer Energie versteht man die Energieressourcen, die im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Erdöl und Erdgas nicht endlich sind, sondern nahezu unerschöpflich zur Verfügung stehen, da sie sich regenerieren. Dazu zählen Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe.

Energielieferanten wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Erdwärme stehen nahezu unbegrenzt zur Verfügung, die Energieeffizienz ist höher. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz sind klimaneutral und im Vergleich zu den aufwendig zu fördernden Öl- oder Gasvorkommen relativ leicht verfügbar zu machen.

Längerfristig lohnt es sich auf jeden Fall, auf erneuerbare Energie umzusteigen, denn der Preis für fossile Energieträger wird weiter steigen. Mit den Erneuerbaren macht man sich unabhängig(er) von Öl und Gas und schont die Umwelt. Die Umstellung auf ein komplett neues Heizsystem oder beispielsweise die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung ist allerdings kostenintensiv. Der Umstieg lohnt vor allem dann, wenn neu gebaut oder komplett saniert wird bzw. die alte Heizungsanlage überholungsbedürftig ist. 

So werden Energieträger beuzeichnet,  welche die in ihnen gespeicherte Energie durch chemische Verbrennung mit Sauerstoff abgeben. Beispiele dafür sind Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Steinkohle und auch Torf. Die entstandene Wärme wird dabei direkt genutzt oder in mechanische oder elektrische Energie umgewandelt.

Mithilfe der Brennwerttechnik ist bei Öl- und Gasheizungen eine Energieersparnis bis zu 25 Prozent möglich. In Kombination mit einer Solaranlage werden sogar Energieersparnisse von bis zu 40 Prozent erreicht.

Es wird empfohlen einen Kessel der älter als 15 Jahre ist, gegen ein Öl-Brennwertgerät auszutauschen.

Die Brennwerttechnik erhöht den Wirkungsgrad der Verbrennung von Erdgas und Heizöl enorm. Durch diese technische Maßnahme wird der Wasserdampf in Abgasen kondensiert und die darin latent enthaltene Wärme zurückgewonnen und für die Beheizung genutzt.Durch diese technische Maßnahme wird auch Wärme aus dem Kondenswasser der heißen Abgase gewonnen und dadurch die Energieeffizienz der Heizungsanlage gesteigert werden kann. Bei der herkömmlichen Technik geht diese in den Abgasen enthaltene Energie jedoch verloren.
Im Vergleich zu Standardkesseln lassen sich bis zu 30 Prozent einsparen.

Ein Abwasseranschluss ist Vorraussetzung für die Nutzung eines Brennwertkessels. Auch der Kamin muss die hohen Anforderungen bezüglich Russbeständigkeit und Feuchtigkeitsresistenz erfüllen.

Die eine, beste Heizungsanlage für jeden Kunden und jedes Haus gibt es nicht. Jdes Gebäude ist anders und muss individuell bewertet werden -  es gibt für jedes Haus und jeden Kunden eine ganz individuelle, optimale Lösung. Und dabei beraten wir Sie gerne.

Zur Förderung und Finanzierung von Heizungen stehen in den allermeisten Fällen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Dabei helfen wir Ihnen aber auch gerne weiter und schauen welche Zuschüsse und Föderungen möglich sind.